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DHALGREN- ‚Songs from a Dystopian Utopia‘ 2020 Boomslang/Galileo

Eine Welt, in der alle ruhiggestellt sind, um konsumieren und zu gehorchen- Aldous Huxley hat beschrieben, was bevorstehen könnte, wenn wir uns nicht dagegen entscheiden. Chris Dahlgren (die vertauschten Buchstaben kennzeichnen den Künstlermanen) widmet dem dystopischen Roman einen Song- und erhebt nicht nur hier seine dunkle, ausausdrucksmächtige Stimme, die man so schnell nicht vergessen und kaum noch missen will. Dhalgrens ‚dystopische Utopien‘ sind episch verschlungerne, subjektive Gratwanderungen zwischen Spacerock, Düster-Jazz und Psychedelic Folk- in einer Klangwelt bestehend aus Gitarren, Streichern, Vibraphon, Bass und Schlagzeug. Als Reiselektüre taugen russische Science-Fiction-Romane, die Dhalgren als weitere literarische Quelle neben Shakespeare und Huxley heranzieht. Ein derart vor Substanz berstendes Album zu schreiben, weil die innere Stimme wütend und lebenshungrig danach verlangt, das gelingt Chris Dahlgren wohl auch, weil er an musikalischen Grundlagen forscht: Der US-Amerikaner, ein wahrer Multi-Instrumentalist überdies, studiert Komposition bei Anthony Braxton und Kontrabass bei Dave Holland, kooperiert aktuell mit Gebhard Ullmann, Eric Schaefer im Melting-Pot Berlin fühlt er sich seit vielen Jahren angekommen. Hie stieß er auch auf die Sängerin Almut Kühne und den Saxofonisten Hayden Chisholm, die phasenweise die Arrangements bereichern. Es geht hier um nicht weniger als alles: Um den Blues des Lebens in einer Zeit, in der die Realität längst die meisten dystopischen Romane überholt hat.

– Stefan Pieper, Jazzthetik (5 Sterne) Jan./Feb. ’21

Die weitverbreitete Weisheit, dass das Wesen und die Robustheit eines Künstlers erst so richtig mit seinem dritten Album zu Tage treten, trifft zu bei Best Intentions von Chris Dahlgren.

– Bill Shoemaker, Jazz Times

Die… Spielart des Bassisten Chris Dahlgren hat ihren Platz in der Führungsliga der Bassisten dieser Welt.

– David Darling (cellist/ composer, ECM recording artist)

…ein potentieller Bass-Riese.

– Ron Welburn, Jazz Times

Das Geheimnis, das Slow Commotion zu dem macht, was es ist, liegt in der wundervollen Vollständigkeit der Kompositionen und des Genies, das bei der Zusammenstellung der Musiker gewirkt hat. All das verleiht den sympathischen und wunderbaren Musikern Flügel… Das Gespür eines Meisters – großartig. Chris Dahlgren ist im Kontinuum.

– OscarTreadwell (historically important jazz radio producer)

Dahlgren… hat eine Kollektion von attraktiven Klanglandschaften entworfen, die sich durch starke Originalität und einzigartige Abenteuerlust auszeichnen.

– Philip Booth, Down Beat

Dahlgren’s Authorität und Aufgeschlossenheit schlagen sich nieder in diesem ungewöhnlich großzügigen und befreienden Jazz-Werk. Es ist viel mehr als nur eine Entdeckung, es ist ein Triumph.

– Carlo Wolff, Cleveland Plain Dealer

Dahlgren’s Musik ist bahnbrechend und dennoch zugänglich, dissonant und dennoch erfüllt von Melodie… ihre Struktur ist vertraut, ja sogar beruhigend, auch wenn Dahlgren und seine Truppe fremde, neue Welten hervorzaubern.

– David R. Adler, AllAboutJazz.com

Dahlgren tendiert zu kompositoneller Förmlichkeit, verliert jedoch nie den Blues aus den Ohren.

– Jim Macnie, the Village Voice

Chris Dahlgren ist kein typischer Bassist. Er ist ein Entdecker, für den jede Möglichkeit eine neue Option ist, die zu Tage gefördert und untersucht werden will, denn er sucht nach neuen Sounds und neuen Ansätzen für seine Musik und sein Instrument.

– Ken Frankling, The Jazz Condition- UPI Arts & Entertainment